der OnleiheVerbundHessen. ¬Die¬ Gedichte

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Erst hat sich F.W. Bernstein als Gelegenheitsdichter gesehen. Dass seiner lyrischen Folklore und Satire ein poetischer Mehrwert innewohne, sagte man ihm rechtzeitig. Auch die Erfindung des Elchspruches "Die schärfsten Kritiker der Elche /waren früher selber welche", der gleich unter Umgehung aller Urheberrechte in den allgemeinen Sprachgebrauch einging, konnte nicht verhindern, dass sein Erfinder in Anthologien aufgenommen wurde, gar in den Großen Conradi Eingang fand und in der "Liste der Jahrhundertlyriker" der Zeitschrift Das Gedicht als Nr. 75 von 100 rangiert, noch vor Wolf Wondratschek und Ulla Hahn. Kenner nahmen sich seiner an. Robert Gernhardt interpretierte "Weltmacht Wachtel" in der von Marcel Reich-Ranicki betreuten Frankfurter Anthologie, und Eckhard Henscheid hat ein gelbes Reclam-Bändchen mit Bernstein-Texten, meist Versen, herausgegeben: "Reimweh".

Autor(en) Information:

F.W. Bernstein zeichnet, macht Gedichte und schreibt Texte auf Papier, oft über Zeichnungen und Zeichnende. Seine Lyrik, Grafik und Satire wird zur sogenannten "Neuen Frankfurter Schule" gezählt. F.W. Bernstein lebt als Pseudonym des Zeichenlehrers Fritz Weigle in Berlin. Dieser, Jahrgang 1938, studierte Kunst in Stuttgart und Berlin und unterrichtete von 1984-1999 als Professor für "Karikatur und Bildgeschichte" an der HDK Berlin. 2003 wurde er mit dem "Göttinger Elch" ausgezeichnet.

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