der OnleiheVerbundHessen. Warum die Medizin die Philosophie braucht

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Auf der Suche nach der genuinen Medizin - klug, spannend und lehrreich auch für Nichtphilosophen! Die Medizin ist im Wandel, sie scheint sich vom Menschen zu entfremden. Wie ist diese Entwicklung zu interpretieren und was ist von ihr zu halten? Welche Medizin wollen wir überhaupt, was könnte man verbessern und wie müsste dies geschehen? Um die sich aufdrängenden Fragen im Kontext von Gesundheit, Krankheitsentstehung, Krankheitserleben und Medizinverständnis zu formulieren und vor allem auch Antworten darauf zu finden, ist eine ethisch-philosophische Herangehensweise erforderlich. Dem Autor des Buches gelingt es, als erfahrener Arzt und zusätzlich studierter Philosoph, dem Leser die anspruchsvollen Themen näher zu bringen und ihm adäquates Rüstzeug für die Wahrnehmung und den Umgang mit medizin-philosophischen Herausforderungen bereitzustellen. In diesem Buch geht es um Themen wie Begrifflichkeiten rund um Gesundheit und Krankheit - Salutogenese und Pathogenese - Um den Kranken in seiner Krankheit - Suggestion und Konditionierung - Placebo-/Noceboeffekt - Handeln oder situativ Nicht(s)tun in der Medizin - Entscheidungen in Unsicherheit - Mitleid oder Empathie - Trost und Trauer etc. Es geht um die Medizin, die wir uns wünschen, um den Patienten, dem diese Medizin zukommen soll und um den Arzt, dessen Aufgabe es ist, dem Patienten eine sinnvolle und sich am Patientenwohl orientierende Medizin anzubieten. Das kann nur dann erfolgreich gelingen, wenn alle Beteiligten bereit und gewillt sind, unsere Medizin neu zu gestalten. Auf der Suche nach der genuinen Medizin, nach einer Medizin, die eine Medizin für den Menschen ist, findet der Leser in diesem Werk einen wahren Fundus an Erkenntnissen, Ideen und Impulsen, um letztendlich kluge Schlussfolgerungen und Verbesserungen vielleicht auch für sich selbst zu übernehmen

Autor(en) Information:

Beat Gerber, geboren 1951 in Bern (Schweiz). Studium der Humanmedizin an der medizinischen Fakultät der Universität Bern. Promotion 1978, Dissertation 1983. Berufliche Tätigkeit an diversen Spitälern auf den Gebieten Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Onkologie, Radiologie und Gynäkologie mit Ausbildung zum Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH 1984. Während dreissig Jahren arbeitete Beat Gerber als niedergelassener Hausarzt in seiner eigenen Arztpraxis in Wattenwil, Kanton Bern. Ab 2011 absolvierte er einen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang in Philosophie und Medizin an der Universität Luzern, den er 2015 mit dem Mastertitel abschloss. Sein philosophisches Hauptinteresse ist ein praktisches: Die Rückführung der Philosophie in die Medizin. Verschiedene Arbeiten und Vorträge, mehrheitlich zum Thema "Situatives Nichts(s)tun in der Medizin". Gast bei Radio SRF 2, Kontext, 5/2014: "Indikation Nichtstun - wenn weniger mehr ist". Gründungsmitglied Forum Medizin & Philosophie seit 2012 (im Vorstand seit 2017). Wohnhaft in Bern. Verheiratet, drei Kinder und vier Enkelkinder.

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