der OnleiheVerbundHessen. Krieg in der Antike

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Was bedeutete Krieg für die Gesellschaft(en) der griechisch-römischen Antike und wie muss man sich Krieg und Kriegsführung vorstellen? Welche Rolle spielten die Krieger, die Soldaten? Im alten Griechenland waren es zunächst freie Männer, die mit ihren eigenen Waffen in den Krieg zogen. Auch bei den Römern waren es ursprünglich freie Bürger, die bei Bedarf für Rom kämpften. Mit zunehmenden Expansionsbestrebungen brach dieses System jedoch zusammen. Die logische Konsequenz war eine ständig unter Waffen stehende Armee: die Legionen, die über lange Zeit das Rückgrat des Römischen Imperiums bildeten. Doch Thomas Ganschow zeigt in seinem Hörbuch nicht nur, wie die Kriegsmaschinerie funktionierte, sondern auch, welches Schicksal die Unterlegenen erwartet. Und er berichtet, wie die Zivilbevölkerung den Krieg erlebte, was er für sie bedeutete und wie sie Friedenszeiten wahrnahmen.

Autor(en) Information:

Thomas Ganschow, geb. 1958, ist Klassischer Archäologe und Numismatiker. Er arbeitete über zehn Jahre an der Zentralredaktion des Lexicon Iconographicum Mythologicae Classicae (LIMC) in Basel, später am Archäologischen Institut der Universität Freiburg. Heute ist er als freiberuflicher Sachbuchautor und Übersetzer tätig. Sein Hauptinteresse gilt den antiken Münzen wie der Erforschung des täglichen Lebens in der Antike.