der OnleiheVerbundHessen. Die Jagd zum Nordpol

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Der Nordpol: Was treibt Menschen dazu, unter unglaublichen Entbehrungen und Qualen einen kaum bestimmbaren Punkt in einer trostlosen und gefährlichen Umgebung voller Eis und Stürme zu erreichen? Anhand der Entdeckungsgeschichte des Nordpols, die mit Größen wie Nansen, Peary, Cook oder Nobile verbunden ist, zeigt Erhard Oeser auf, dass die Abenteurer manchmal einem Hirngespinst nachgelaufen sind und ihre Berichte oft sehr subjektive Erlebnisberichte waren, die mit der Realität nicht immer in Einklang gebracht werden können. Der Hörer kann sich auch durch Tagebucheintragungen und Aufzeichnungen der Polarforscher, die Oeser immer wieder ausschnittweise zitiert, ein Bild machen, was sich in den Gehirnen dieser Entdecker, die teilweise selbst vor Mord und Kanibalismus nicht zurückgeschreckt sind, abspielte. Ein E-Audio, dass einen weiteren Mosaikstein zur Ergründung der menschlichen Seele hinzufügt, spannend wie ein Kriminalroman.

Autor(en) Information:

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Seine bisherigen Buchveröffentlichungen bei der WBG: Geschichte der Hirnforschung (2. Aufl. 2010), Hund und Mensch (3. Aufl. 2009), Die Suche nach der zweiten Erde (2009), Die Jagd zum Nordpol (2008), Katze und Mensch (3. Aufl. 2008), Pferd und Mensch (2007), Das selbstbewusste Gehirn (2006).