der OnleiheVerbundHessen. Römer und Germanen

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Die Völker der Germanen und die Römer standen in ständigem Austausch miteinander, sowohl kriegerisch als auch friedlich. Im Laufe der Zeit gingen immer mehr germanische Kämpfer nach Rom, genossen dort eine gute militärische Ausbildung und kamen reich begütert in ihre Heimatdörfer zurück. Doch die andauernden Machtkämpfe in Rom sowie Misstrauen, Verrat und Verschwörungen führten zu immer größeren Widerständen unter den germanischen Heerführern in den Provinzen und vermehrt zu Aufständen und Kriegen der Germanen gegen das Imperium Romanum. Um sich gegen die Germanen zu sichern, errichteten die Römer schließlich den bekannten Limes als Grenze gegen die germanischen Stämme, welcher bald auch zur Kontakt- und Handelszone wurde. Während die Germanen unter anderem Bestattungsrituale oder Techniken zur Schmuckherstellung übernahmen, ließen sich die Römer von deren Kampftechniken inspirieren. Mit fortschreitendem Verfall des Imperium Romanum fand besonders in den Grenzgebieten eine zunehmende Germanisierung der Römer statt und es bildeten sich multiethnische Verbände. Arnulf Krause berichtet über das Zusammenleben der germanischen Stämme mit den Römern, über den gegenseitigen Einfluss, den sie aufeinander hatten, aber auch über die kriegerischen Auseinandersetzungen an den Grenzen des Reiches.

Autor(en) Information:

Arnulf Krause ist promovierter Germanist und Skandinavist, erfolgreicher Sachbuchautor und Experte für germanische Heldensagen und die Dichtung der Edda. Er lehrt als Honorarprofessor am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn.