der OnleiheVerbundHessen. Die Kelten auf dem Vormarsch

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Das 5. Jahrhundert vor Christus läutet das Ende der Epoche der hallstattzeitlichen Keltenfürsten und den Beginn einer neuen, der La-Tène-Zeit, ein. Wo vorher friedliche Beziehungen zwischen Nord und Süd herrschten, begann um 400 vor Christus die Zeit der großen Wanderungen. Etliche keltische Stämme verlassen auf der Suche nach den Verlockungen des Südens ihre Heimat und erscheinen der Welt der griechisch-römischen Antike plötzlich als barbarischer Gegensatz ihrer zivilisierten Kultur. Große Teile der italienischen Halbinsel werden von Keltenscharen durchzogen: Rom, zu diesem Zeitpunkt noch keine Großmacht, kommt erstmals in Kontakt mit diesem Volk, das zuvor lediglich Etruskern und Griechen ein Begriff war. Nur mühsam sollte es sich von dem Trauma seiner Niederlage gegen die Kelten erholen. Der Historiker Arnulf Krause beschreibt 200 Jahre währende kämpferische und friedliche Episoden zwischen Römern und Kelten, die sich auch auf Griechenland erstreckten und in einige langlebige Keltenstämme wie die Keltiberer in Spanien mündeten.

Autor(en) Information:

Arnulf Krause ist promovierter Germanist und Skandinavist, erfolgreicher Sachbuchautor und Experte für germanische Heldensagen und die Dichtung der Edda. Er lehrt als Honorarprofessor am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn.