der OnleiheVerbundHessen. Kabale und Liebe

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Friedrich Schiller über bürgerliche Liebe und höfische Intrigen. Die bürgerliche Musikertochter Luise Miller hat ihr Herz ausgerechnet an den Adelssohn Ferdinand von Walter verloren. Auch Ferdinand hegt Gefühle für Luise und plant, sie trotz des Standesunterschieds zu heiraten. Doch das junge Liebespaar hat die Rechnung ohne Ferdinands Vater, den Präsidenten von Walter, gemacht: Gemeinsam mit seinem Sekretär Wurm spinnt von Walther eine Intrige, um seinen Sohn und die bürgerliche Luise Miller auseinanderzubringen, und schon bald nehmen die Geschehnisse eine dramatische Wendung.

Autor(en) Information:

Friedrich Schiller, geboren 1759 in Marbach am Neckar. Studierte zunächst Jura und promovierte 1780 in Stuttgart als Mediziner. Wurde 1782 mit seinem ersten Drama "Die Räuber" schlagartig berühmt. Floh, nachdem er vom Herzog von Württemberg mit Schreibverbot belegt wurde, nach Mannheim, wo er als Theaterdichter arbeitete. Erhielt 1789 durch Vermittlung Goethes eine (ehrenamtliche) Professur für Geschichte in Jena. Lebte ab 1799 in Weimar, wo er, körperlich geschwächt durch eine 1791 aufgetretene Lungenentzündung, seine großen historischen Dramen schrieb. Seine eigene Behauptung "Krieg führt der Witz auf ewig mit dem Schönen" widerlegte er 1975 mit seinem schön witzigen Gedicht "Die Taten der Philosophen" aufs vortrefflichste. Gestorben 1805 in Weimar.