der OnleiheVerbundHessen. Mathilde Möhring

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Berlin Ende des 19. Jahrhunderts: Mathilde Möhring ist weder schön noch wohlhabend, dafür aber klug und pragmatisch veranlagt. Gemeinsam mit ihrer Mutter lebt sie in einer kleinen Wohnung in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße. Als die beiden alleinstehenden Frauen aus finanziellen Gründen einen Untermieter aufnehmen müssen, sieht Mathilde Möhring ihre Chance gekommen, der Armut zu entfliehen. Der Jurastudent Hugo Großmann, der sich bei den Möhrings einmietet, erscheint ihr als Sprungbrett in ein besseres Leben, und so beginnt Mathilde ihn systematisch zu umwerben. Hugo ist wenig angetan von Mathildes Äußerem, doch erkennt er bald, dass die junge Frau ihm, der Literatur und Theater dem Jurastudium vorzieht, durch ihre anpackende Art von großem Nutzen seien kann. So entscheidet bei beiden der Kopf und nicht das Herz über die Eheschließung.

Autor(en) Information:

Theodor Fontane (1819-98) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.

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