der OnleiheVerbundHessen. Hänsel und Gretel

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Die Quelle für Humperdincks Oper war das Märchen "Hänsel und Gretel" in der Fassung von Ludwig Bechstein. Im Gegensatz zu den Märchen-Kunstfiguren der Grimmschen Niederschrift, zeigt Bechstein Menschen mit Gefühlen, Sehnsüchten und Ängsten. Bei ihm wird der Leser zum ersten Mal mit dem Realismus einer ausweglosen familiären Situation konfrontiert. Bechstein beschreibt das soziale Elend in seinem Ausmaß - und seiner Konsequenz. Hunger und Tod bestimmen das Leben der Kinder: "...und wie sie so heranwuchsen, gebrach es immer mehr den armen Leuten an Brot. Auch wurde die Zeit immer schwerer und alle Nahrung teuer, das machte den Eltern große Sorge...". Diese Aussage in "Hänsel und Gretel" spiegelt die soziale Situation des gesamten 19. Jahrhunderts.

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